Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball 11.09.2020

Künftig sollen mehr Zuschauer bei Sportveranstaltungen in NRW möglich sein

Digitaler Sport-Gipfel der Landesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen und Verbänden

Stimmiges Gesamtkonzept: Die unterschiedlichen Kapazitäten der Sportstätten sollen berücksichtigt werden (Symbolbild: Getty Images)
Stimmiges Gesamtkonzept: Die unterschiedlichen Kapazitäten der Sportstätten sollen berücksichtigt werden (Symbolbild: Getty Images)

Bei Sportveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen sollen von der kommenden Woche (38. KW) an wieder mehr als 300 Zuschauer erlaubt werden. Das teilte die Staatskanzlei nach einem Sport-Gipfel von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag mit zahlreichen Funktionären verschiedener Sportarten, darunter auch Vertreter des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) und des Landessportbundes NRW mit. Der WDFV vertritt mit seinen drei Mitgliedsverbänden, den Landesverbänden FV Mittelrhein, FV Niederrhein und FLV Westfalen, etwa 1,8 Millionen Sportler*innen in rund 4.500 Vereinen.

Ministerpräsident Armin Laschet hat sich am Freitag (11. September 2020), gemeinsam mit der Staatsekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz mit Vertreterinnen und Vertretern von Sportvereinen und Verbänden bei einem digitalen Sportgipfel ausgetauscht. Schwerpunkt des Gesprächs waren: die Regularien für Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportveranstaltungen während der Coronavirus-Pandemie und die aktuelle wirtschaftliche Situation der Sportverbände und -vereine in Nordrhein-Westfalen.

Um den Breiten-und Amateursport, zu dem in NRW neben den West-Regionalligen viele weitere Fußballligen zählen, wieder einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat die Landesregierung mit den Teilnehmern des Gipfels im Einklang mit dem aktuellen Infektionsgeschehen in Nordrhein-Westfalen eine Öffnung vereinbart: bei regionalen Ligen und bei regionalen, nationalen sowie internationalen Sportwettkämpfen wird es wieder möglich sein – unter Beachtung notwendiger Hygiene- und Schutzmaßnahmen und der Kapazitäten der Sportstätte – mehr Zuschauerinnen und Zuschauer in Stadien und Sporthallen zuzulassen.

Simmiges Gesamtkonzept

In dem gemeinsamen Gespräch wurde dabei deutlich, dass die Sportarten sehr unterschiedliche Bedarfe für einen wirtschaftlich vertretbaren Betrieb haben. Die Landesregierung sagte zu, dies mit Hochdruck in ein stimmiges Gesamtkonzept zu bringen, das die unterschiedlichen Kapazitäten der Sportstätten berücksichtigt und bereits mit der nächsten Novelle der Corona-Schutzverordnung am kommenden Dienstag in geltendes Recht umgesetzt werden soll.

Ministerpräsident Armin Laschet sagte: „Unsere Botschaft ist klar: Wir lassen den Breitensport nicht alleine und stehen fest an seiner Seite. Seit Beginn der Corona-Pandemie mussten viele Vereine große Verluste verkraften, jetzt sorgt Nordrhein-Westfalen dafür, dass der Breitensport in unserem Land gut durch die Krise kommen kann. Damit wollen wir auch die Leistungen vieler Ehrenamtlicher in den Vereinen anerkennen und wertschätzen. Nordrhein-Westfalen ist Land des Sports und Land des Ehrenamts. Das muss so bleiben.“

Die komplette Mitteilung der Staatskanzlei des Landes NRW zum digitalen Sport-Gipfel lesen Sie hier!

 

Spielberechtigungen Regionalliga West