Westdeutscher Fussballverband e.V.
Herren-Regionalliga West 25.02.2021

Dritter Dreier in Serie: Wuppertal auf Kurs - RW Oberhausen siegt in Unterzahl

Nachholspiele in der Herren-Regionalliga West

Der Wuppertaler SV ist dem Klassenverbleib in der Herren-Regionalliga West einen großen Schritt nähergekommen. Das Team von Trainer Björn Mehnert setzte sich in einer Nachholpartie vom 14. Spieltag gegen Alemannia Aachen 1:0 (1:0) durch, fuhr bereits den dritten Sieg hintereinander ein und verließ die Abstiegsplätze. Nach sechs Spielausfällen in Serie war es für die Bergischen die erste Ligapartie seit mehr als einem Monat.

Den einzigen Treffer im Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten im Stadion am Zoo markierte WSV-Mittelfeldspieler Kevin Rodrigues Pires (9.), der bereits in der Anfangsphase einen Foulelfmeter verwandelte. Die zum zweiten Mal von Interimstrainer Kristoffer Andersen betreute Alemannia drängte zwar auf den Ausgleich, blieb aber ohne zählbaren Erfolg. Das Polster auf die Gefahrenzone ist mit neun Punkten aber noch komfortabel.

Weiter im Aufwind ist Rot-Weiß Oberhausen nach dem 1:0 (0:0) in einer Begegnung der 26. Runde gegen Aufsteiger SV Straelen. Für die "Kleeblätter" ging nur eine der zurückliegenden neun Partien verloren.

Außenverteidiger Nils Winter (58.) ließ die Gastgeber jubeln. Nur wenig später handelte sich Oberhausens Defensivspieler Tanju Öztürk wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte ein (60.). Trotz der Unterzahl verteidigten die Rot-Weißen den knappen Vorsprung.

Der Bonner SC bleibt am Tabellenende. Durch die 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den SC Wiedenbrück in einer Nachholpartie vom 24. Spieltag verpasste die Mannschaft von Trainer Björn Joppe die Chance, den Rückstand zum rettenden 16. Rang zumindest auf vier Punkte zu verringern. Am Ende ging der BSC in seinem 24. Saisonspiel zum 16. Mal leer aus.

Die Wiedenbrücker 1:0-Führung durch Hendrik Lohmar (10., Foulelfmeter) konnte Daniel Schaal (38.) zwar für Bonn ausgleichen. Auf den zweiten Treffer der Gäste durch Phil Beckhoff (55.) fand das Schlusslicht dann aber keine Antwort mehr. Der SC Wiedenbrück vergrößerte den Abstand zu einem Abstiegsplatz auf neun Zähler. 

Autor*in: FUSSBALL.DE/mspw

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