Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 08.12.2020

FAQ zu neuen Spielformen im Kinderfußball

Fragen und Antworten von DFB.de

Viele Fragen zum Thema "Kinderfußball": Hier gibt's die Antworten (Symbolfoto: Getty Images).
Viele Fragen zum Thema "Kinderfußball": Hier gibt's die Antworten (Symbolfoto: Getty Images).

In den Altersklassen von der U 6 bis zur U 11 geht der Kinderfußball in Deutschland seit 2019 mit einem neuen Konzept an den Start. In der Saison 2020/2021 geht es mit allen 21 Landesverbänden in die erweiterte Pilotphase. Dabei ist aufgrund von Corona stets die aktuelle Verfügungslage vor Ort zu beachten. DFB.de beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was hat es mit den neuen Spielformen auf sich?

Das Spielen mit dem Ball am Fuß und das Erzielen von Toren sind die zentralen Gründe, warum so viele Kinder und Jugendliche Freude am Fußball haben. Die neuen Spielformen sollen allen Kindern auf dem Platz so häufig wie möglich die Chance geben, den Ball selbst am Fuß zu haben, eigene Aktionen zu haben, Tore zu erzielen und damit persönliche Erfolgserlebnisse zu haben. Deshalb soll auf kleinere Teams, viel Abwechslung und zum Teil vier Tore gesetzt werden. Dies soll nicht nur die individuelle sportliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen fördern, sondern nach dem Amateurfußball-Kongress 2019 auch den gesamten Fußball und seine Vereine an der Basis stärken. Die veränderten Spielformen beziehen sich auf die Altersklassen G-, F- und E-Jugend.

Was passiert in der Saison 2020/2021 genau? Werden die Spielformen bundesweit umgesetzt und sind sie grundsätzlich beschlossene Sache?

Aktuell handelt es sich noch immer um ein Pilotprojekt, das nun in die nächste, erweiterte Phase geht. Landesverbände, welche die neue Form des Kinderfußballs anbieten wollen, können dies tun. Nach aktuellem Stand werden sich in der Saison 2020/2021 alle 21 Landesverbände in unterschiedlichem Umfang beteiligen. Der DFB empfiehlt im Kinderbereich immer die aus fachlicher Sicht beste Spielform. In der laufenden Pilotphase sollen Verantwortliche und Eltern überzeugt und außerdem weitere Erfahrungswerte gesammelt werden. Es ist natürlich eine Umstellung, die auch organisatorisch bewältigt werden muss. Am Ende werden die Kinder durch ihre Begeisterung über das weitere Vorgehen entscheiden.

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Autor*in: DFB.de/tb

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