Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 27.05.2019

Regionalligisten Aachen und Rödinghausen für DFB-Pokal qualifiziert

Finaltag der Amateure

Mit Alemannia Aachen und dem SV Rödinghausen haben sich zwei Vereine aus der Regionalliga West für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2019/20 qualifiziert. Aachen gewann das Landespokalfinale am Mittelrhein, Rödinghausen setzte sich in Westfalen durch. Am Niederrhein unterlag Regionalligist Wuppertaler SV dem Drittligisten KFC Uerdingen.

Alemannia-Trainer Fuat Kilic ist mit Aachen nächste Saison im DFB-Pokal dabei. (Archivfoto: Getty Images)
Alemannia-Trainer Fuat Kilic ist mit Aachen nächste Saison im DFB-Pokal dabei. (Archivfoto: Getty Images)

Bitburger-Pokal 2019: Aachen siegt vor Rekordkulisse

6645 Zuschauer sehen im Bonner Sportpark Nord wie Regionalligist Alemannia Aachen im Finale des Bitburger-Pokals den designierten Drittliga-Absteiger Fortuna Köln mit 3:1 (1:1) bezwingt. Als Dimitri Imbongo Boele kurz vor der eigentlichen Siegerehrung als „Man of the Match“ zur Bühne gerufen wurde, machte er sich nur zögerlich mit einem schüchtern wirkenden Lächeln auf dem Weg, um Urkunde und Trophäe aus den Händen des FVM-Präsidenten Alfred Vianden entgegen zu nehmen. 

Dabei hatte er wahrlich entscheidenden Anteil am 3:1 (1:1)-Sieg seines Regionalligisten Alemannia Aachen im Bitburger-Pokalfinale gegen den Drittligisten Fortuna Köln. Imbongo Boele hatte das wichtige 1:1 kurz vor der Pause erzielt, die beiden weiteren Aachener Treffer vorbereitet und so den siebten Triumph des Klubs aus der Kaiserstadt im Pokal auf Mittelrheinebene in die Wege geleitet.

„Heute war ein besonderer Tag, das war uns allen klar. Wir wollten ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt in der Meisterschaft und das haben wir getan. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen“, sagte der Aachener Angreifer. Sein Trainer war deutlich euphorischer. „Es ist einfach fantastisch, den Cup geholt zu haben. Vor allem, weil wir letztes Jahr noch im Finale verloren haben“, fand Fuat Kilic.

Der SV Rödinghausen mischt auch kommende Saison im DFB-Pokal mit (Archiv-Foto: Getty Images).
Der SV Rödinghausen mischt auch kommende Saison im DFB-Pokal mit (Archiv-Foto: Getty Images).

SV Rödinghausen gewinnt erstmals den Krombacher Westfalenpokal

Sie waren als Favoriten in das Finale um den Krombacher Westfalenpokal gegangen und wurden ihrer Rolle gerecht: Der SV Rödinghausen sicherte sich mit einem 2:1 (1:0)-Erfolg über den SC Wiedenbrück im heimischen Häcker Wiehenstadion vor 1.490 Zuschauern den Pott und das begehrte Ticket für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Den Wiedenbrückern, die in der kommenden Saison in der Oberliga Westfalen auflaufen werden, gelang am 4. Finaltag der Amateure keine Überraschung. Dafür können die Rödinghausener, die sich erstmals den Pokal des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) sicherten, wieder auf das ganz große Los hoffen …

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski, FLVW-Pokalspielleiter Klaus Overwien und Katja Bergmann, Gebietsverkaufsleiterin der Krombacher Brauerei, übergaben den Pokal, Biergutscheine und das gut gefüllte Siegerglas an SVR-Kapitän Daniel Flottmann. Der Wunsch? Ein „Rückspiel“ gegen Bayern München, denen sich die Rödinghausener im vergangenen Jahr nur knapp mit 1:2 beugen mussten? Mal sehen, was die Auslosung bringt. 

KFC Uerdingen gewinnt den RevierSport-Niederrheinpokal 2019

Der KFC Uerdingen 05 hat das Endspiel um den RevierSport-Niederrheinpokal 2019 des Fußballverbandes Niederrhein (FVN) gewonnen. Vor rund 10.000 Zuschauern im Wuppertaler Stadion am Zoo bezwangen die Krefelder den Wuppertaler SV am Samstag 2:1 (1:1).

Damit sicherte sich Uerdingen am bundesweit von der ARD übertragenen „Finaltag der Amateure“ nicht nur die begehrte Trophäe. Der KFC qualifizierte sich auch für die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal 2019/2020.

Die Uerdinger Tore im Duell zweier ehemaliger Bundesligisten erzielten Roberto Rodriguez (19.) und Osyamen Osawe (72.). Für Wuppertal trug sich Silvio Pagano (8.) in die Torschützenliste ein. Der KFC gewann den Pokal zum dritten Mal nach 1982 (zweite Mannschaft) und 2001. Im letzten Jahr hatte Rot-Weiß Oberhausen das Endspiel für sich entschieden (2:1 gegen Rot-Weiss Essen).

FVN-Vizepräsident Jürgen Kreyer zog nach dem Finale 2019 ein positives Fazit: „Es war ein tolles Duell. Im Stadion herrschte eine hervorragende Atmosphäre, Der WSV hat eine hohe Zweikampfintensität und einen großen Willen an den Tag gelegt. Der höherklassige KFC Uerdingen hat sich aber durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch an den KFC zum Sieg im Niederrheinpokal und viel Erfolg in der ersten DFB-Pokalrunde. Einen besonderen Dank an den WSV, dass er zu einem solch emotionalen Spiel beigetragen hat.“

Texte: WDFV/FVM/FVN/FLVW

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Spielberechtigungen Regionalliga West