Westdeutscher Fussballverband e.V.
Futsal 30.10.2020

Futsal Nationalteam? "Wäre enorm wichtig"

Fussball.de im Gespräch mit Marianne Finke-Holtz

Marianne Finke-Holtz treibt die Entwicklung des deutschen Frauen-Futsal auf vielen Ebenen voran.(Foto: WDFV)
Marianne Finke-Holtz treibt die Entwicklung des deutschen Frauen-Futsal auf vielen Ebenen voran.(Foto: WDFV)

Sie ist Vorsitzende des Frauenfußball-Ausschusses im Westdeutschen Fußballverband (WDFV), Mitglied im WDFV-Präsidium, Mitglied der Futsal-Kommission und des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball des DFB. Marianne Finke-Holtz treibt die Entwicklung des deutschen Frauen-Futsal auf vielen Ebenen voran. Anlässlich der Themenwoche Frauen- und Mädchenfußball hat die Futsal-Expertin auf FUSSBALL.DE über die mögliche Gründung einer Nationalmannschaft und die Potentiale des Frauen-Futsal in Deutschland gesprochen. 

FUSSBALL.DE: Frau Finke-Holtz, wie schätzen Sie die aktuelle Situation im Frauen-Futsal ein?

Marianne Finke-Holtz: Die Entwicklung hat sich immer stark am Herren-Bereich orientiert. Dort, wo es bei den Herren eine positive Entwicklung gab, ist das auch meist auf den Frauen-Futsal übergeschwappt. Wir haben derzeit keinen flächendeckenden Spielbetrieb, im Westen gibt es seit 2015 eine Regionalliga, an der alle drei Landesverbände (Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen) beteiligt sind. Diese Saison sind dort sechs Mannschaften vertreten. In der Fußball-Hallensaison werden die Turniere deutschlandweit nach Futsal-Regeln gespielt, allerdings ist der erhoffte Effekt, dass daraus dann auch ein ganzjähriger Spielbetrieb entstehen würde, ausgeblieben. 

Hier geht's zum kompletten Interview.

Spielberechtigungen Regionalliga West