Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 15.08.2019

Fritz-Walter-Medaille in Silber für Essenerin Lena Sophie Oberdorf

Yann-Aurel Bisseck wird mit Bronze ausgezeichnet

Nationalspielerin Lena Sophie Oberdorf aus Essen wird mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. (Foto: Getty Images).
Nationalspielerin Lena Sophie Oberdorf aus Essen wird mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. (Foto: Getty Images).

Lena Sophie Oberdorf erhält in diesem Jahr die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Mit der Vergabe der bedeutenden Einzelauszeichnung an die Spielerin vom Frauenfußball-Bundesligisten SGS Essen wird die gute Nachwuchsförderung in Nordrhein-Westfalen unterstrichen. Bronze erhält Yann-Aurel Bisseck, der in Köln ausgebildet wurde.

Die Fritz-Walter-Medaillen in Gold gehen in diesem Jahr an Nicolas Kühn von Ajax Amsterdam und Karim Adeyemi vom FC Liefering. Als beste Juniorin zeichnet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Klara Bühl vom SC Freiburg aus. Die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball wird am 6. September am Nachmittag des EM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in Hamburg verliehen.

Die Silbermedaillen erhalten Josha Vagnoman (Hamburger SV), Jordan Meyer (VfB Stuttgart) und Lena Sophie Oberdorf (SGS Essen). Mit Bronze werden Yann Aurel Bisseck (Holstein Kiel), Lazar Samardzic (Hertha BSC) und Gia Corley (FC Bayern München) geehrt.

Yann-Aurel Bisseck ist ein am Mittelrhein groß gewordener Fußballer. Der 18-jährige Innenverteidiger erlernte beim SV Adler Dellbrück das Fußballspielen, ehe er 2007 ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln wechselte. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und debütierte schließlich am 26. November 2017 unter Trainer Peter Stöger für die Profis im Bundesligaduell gegen Hertha BSC Berlin. Mitte Januar 2019 zog es Bisseck für eineinhalb Jahre auf Leihbasis zu Holstein Kiel. Im Juni 2015 lief Bisseck für die U15-Auswahl des FVM auf und spielt seit 2016 für die Nachwuchsmannschaften des DFB, wo er aktuell in der U19-Auswahl aktiv ist.

Mit Yann-Aurel Bisseck erhält in diesem Jahr ein am Mittelrhein groß gewordener Fußballer die bronzene Fritz-Walter-Medaille des Deutschen Fußball-Bundes (Foto: Getty Images).
Mit Yann-Aurel Bisseck erhält in diesem Jahr ein am Mittelrhein groß gewordener Fußballer die bronzene Fritz-Walter-Medaille des Deutschen Fußball-Bundes (Foto: Getty Images).

"Die Fritz-Walter-Medaille hat sich als bedeutendste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball etabliert", sagt Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften. "Die Preisträgerinnen und Preisträger zeichnet eine außerordentliche sportliche Qualität aus, sie sind in der vergangenen Saison absolute Führungsfiguren in ihren U-Nationalmannschaften gewesen. Hinzu kommen sowohl auf als auch neben dem Platz ihr großer Ehrgeiz sowie ihr Teamgeist und Auftreten, das zu den Werten Fritz Walters passt. Wichtig ist uns, dass die Talente diese Medaille als Ansporn verstehen: Ihr Ziel muss es sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ihre Reise soll sie bis in die jeweilige A-Nationalmannschaft führen, wie es Klara Bühl und Lena Sophie Oberdorf bereits vorgemacht haben. Die Talente müssen die Ambition haben, sich dort nachhaltig zu etablieren."

In den Fußstapfen von Däbritz, Draxler und Co.

Der DFB honoriert die Ausbildungsleistung und zahlt für Gold jeweils 20.000 Euro, für Silber jeweils 15.000 Euro und für Bronze jeweils 10.000 Euro. Diese Preisgelder werden unter den Amateurvereinen aufgeteilt, die an der Ausbildung beteiligt waren. Zu den namhaften Medaillenträgern der Vergangenheit gehören unter anderem Sara Däbritz (2014), Melanie Leupolz (2013), Babett Peter (2007) und Anja Mittag (2005) sowie Matthias Ginter (2013), Timo Werner (2013), Leon Goretzka (2012) und Julian Draxler (2011).

WDFV/DFB/FVM

Frühere Preisträger auf der DFB-Homepage

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