Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 19.08.2020

Fritz-Walter-Medaillen in Gold für NRW-Talente Noah Katterbach und Florian Wirtz

Bronze für Juniorin Carlotta Wamser

Die Gewinner der Fritz-Walter-Medaillen 2020: Florian Wirtz, Lena Oberdorf und Noah Katterbach (v.l.) (Foto: © Getty Images/Collage DFB)
Die Gewinner der Fritz-Walter-Medaillen 2020: Florian Wirtz, Lena Oberdorf und Noah Katterbach (v.l.) (Foto: © Getty Images/Collage DFB)

Die Fritz-Walter-Medaillen in Gold gehen in diesem Jahr in der U 19-Kategorie an Noah Katterbach vom 1. FC Köln und in der U 17-Kategorie an Florian Wirtz von Bayer Leverkusen. Als beste Juniorin zeichnet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Lena Oberdorf vom VfL Wolfsburg aus. Die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball wird aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht im Rahmen einer Festveranstaltung verliehen, sondern in gesonderten Einzelterminen ab Mitte September.

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Die Silbermedaillen erhalten Kevin Ehlers (SG Dynamo Dresden, U 19-Kategorie), Torben Rhein (FC Bayern München, U 17-Kategorie) und Gia Corley (FC Bayern München, Juniorinnen). Mit Bronze werden Frederik Jäkel (RB Leipzig/KV Oostende, U 19-Kategorie), Luca Netz (Hertha BSC, U 17-Kategorie) und Carlotta Wamser (SGS Essen, Juniorinnen) geehrt.

Carlotta Wamser SGS Essen wird mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze geehrt. (Foto: DFB)
Carlotta Wamser SGS Essen wird mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze geehrt. (Foto: DFB)

Der in Simmerath geborene Noah Katterbach, der die Medaille als bester U 19-Junior verliehen bekommt, debütierte in der vergangenen Saison in der Bundesliga, kam auf insgesamt 18 Einsätze und schaffte mit dem 1. FC Köln den Klassenverbleib. Der Außenverteidiger durchlief seit der U 16 alle DFB-Auswahlmannschaften und absolvierte bislang 22 U-Länderspiele (zwei Tore). Im Oktober soll er mit dem DFB-Nachwuchs an der Qualifikation zur U 19-EURO teilnehmen.

Katterbach und Wirtz schaffen Bundesligadebüts

Florian Wirtz gewinnt die Medaille als bestes U 17-Talent. Der gebürtige Pulheimer ist für Bayer Leverkusen aktiv. Der Offensivakteur schaffte in der abgelaufenen Saison ebenfalls sein Bundesligadebüt – als drittjüngster Spieler überhaupt. In insgesamt sieben Einsätzen erzielte er einen Treffer, der ihn zum jüngsten Torschützen seit der Bundesliga-Gründung 1963 machte. Wirtz durchlief seit der U 15 alle DFB-Teams und kommt auf bisher neun Einsätze. An der U 17-EURO konnten der DFB und er nicht teilnehmen, da das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde.

"Wir möchten mit dem deutschen Fußball zurück an die Weltspitze – und unsere Medaillengewinner*innen haben das Potenzial, diesen Weg erfolgreich mitzugestalten", sagt Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter Nationalmannschaften. "Wir zeichnen Talente aus, die mit ihrer Leistung auf Auswahlebene und im Verein ganz besonders vorangegangen sind und deren Zukunftsprognose wir außerordentlich positiv bewerten. Vor allem legen wir großen Wert auf Charakter und Persönlichkeit der Gewinner*innen: Ihr großer Ehrgeiz und Teamgeist sowie ihr Auftreten auf und neben dem Platz passen zu den Werten Fritz Walters. Diese Werte sind heutzutage aktueller denn je. Mir ist wichtig, dass die Talente ihre Medaille als Ansporn verstehen: Ihr Ziel muss es sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln – und in der jeweiligen A-Nationalmannschaft anzukommen, wie es Lena Oberdorf bereits vorgemacht hat. Wir werden die Talente auf dem Weg dorthin bestmöglich begleiten."

Der DFB honoriert die Ausbildungsleistung und zahlt für Gold jeweils 20.000 Euro, für Silber jeweils 15.000 Euro und für Bronze jeweils 10.000 Euro. Diese Preisgelder werden unter den Amateurvereinen aufgeteilt, die an der Ausbildung beteiligt waren. Zu den namhaften Medaillenträgern der Vergangenheit gehören unter anderem Sara Däbritz (2014), Melanie Leupolz (2013) und Pauline Bremer (2015) sowie Kai Havertz (2018), Matthias Ginter (2013), Timo Werner (2013) und Leon Goretzka (2012).

Autor: DFB/rz

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