Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 16.08.2019

Helmut Rahn: Der Mann "aus dem Hintergrund" wäre 90 geworden

Erinnerungen an den Boss und das Wunder von Bern

Drei Essener Fußball-Legenden: Willi Lippens (links) und Horst Hrubesch (rechts) vor der Helmut-Rahn-Statue vor dem Stadion Essen. (Archiv-Foto: Getty Images)
Drei Essener Fußball-Legenden: Willi Lippens (links) und Horst Hrubesch (rechts) vor der Helmut-Rahn-Statue vor dem Stadion Essen. (Archiv-Foto: Getty Images)

Mit seinem Siegtreffer beim 3:2 im WM-Finale 1954 gegen Ungarn versetzte er die vom 2. Weltkrieg gebeutelte Nation in Verzückung und sorgte für das "Wunder von Bern". Am 16. August 2019 wäre Helmut Rahn 90 Jahre alt geworden. DFB.de blickt auf den größten Moment der Karriere des gebürtigen Esseners zurück.

Seine Rückennummer verhieß nichts Gutes. In die Schweiz fuhr der Essener Helmut Rahn mit der 12, und Fußball ist nun mal ein Spiel für elf Männer. Erst recht 1954, als Auswechslungen noch verboten waren. Da war das Leben als Ersatzspieler kein Zuckerschlecken, schon gar nicht bei einem Turnier. Sepp Herberger wusste, dass der jugendliche Draufgänger Rahn, den alle den "Boss" nannten, kein guter Ersatzspieler war. Aber "Chef" Herberger konnte dem 24-Jährigen keinen Freibrief ausstellen für die WM, der Schalker Berni Klodt war der etatmäßige Rechtsaußen.

Hotel Belvedere in Spiez: Walter und Rahn - ein ungleiches Duo auf Zimmer 303

Für den Mann, der das berühmteste Tor der DFB-Historie schießen sollte, hatte Herberger dennoch eine Schlüsselrolle vorgesehen. Er steckte Helmut Rahn mit seinem Kapitän und Regisseur Fritz Walter auf ein Zimmer, das auch längst Legende ist: Nummer 303 im Hotel Belvedere in Spiez am Thuner See. Hier träumten der introvertierteste und der temperamentvollste Spieler im DFB-Kader dem WM-Titel entgegen.

Helmut Rahn und das Wunder von Bern: Die ganze Geschichte lesen Sie hier auf DFB.de.

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