Westdeutscher Fussballverband e.V.
Herren-Regionalliga West 28.07.2015

Hermann Korfmacher: "Die Regionalliga
West wird ins beste Rampenlicht gesetzt"

Grußwort des WFLV-Präsidenten zum Saisonstart

In der vierten Saison der Regionalliga West, die am Freitag mit dem Match RW Ahlen – Alemannia Aachen eröffnet wird, dürfen sich die Anhänger erneut auf spannende Partien von starken Vereinen freuen. Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußball- und Leichathletikverbandes (WFLV), verdeutlicht in seinem Grußwort an die Vereine und Fans, dass die Regionalliga jetzt noch mehr ins Rampenlicht und in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.

WFLV-Präsident Hermann Korfmacher fiebert dem Saisonstart entgegen. (Foto: Bowinkelmann)

Die Erfolgsgeschichte der Regionalliga West geht in die nächste Phase. Ich freue mich schon heute auf die vielen Spiele mit Gänsehaut-Atmosphäre, die in der bereits vierten Saison dieser hochwertigen Staffel geboten werden. Beim Blick in den Spielplan sehe ich eine Fülle attraktiver Paarungen. Hier hat der Westen ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Tradition und Moderne sind bei den Klubs der Regionalliga West in derart geballter Form vertreten, dass der überregionalen Aufmerksamkeit keine Grenzen gesetzt werden.

Spieltage 1 bis 11 zeitgenau terminiert

Das unterstreicht auch die Entwicklung der Regionalliga, die ständig in der Lage ist, bemerkenswerte Bestmarken aufzustellen. Exakt 30.313 Zuschauer beim Klassiker Alemannia Aachen gegen Rot-Weiss Essen im Tivoli-Stadion bedeuteten in der vergangenen Saison einen Besucher-Rekord für alle viertklassigen Regionalligen. Natürlich wurde auch dieses Spitzenspiel live im Fernsehen übertragen. Die Regionalliga West erlebte aber nicht nur dank Aachen und RWE erneut einen Zuschauerboom. Publikumsmagneten sind auch weitere Klubs wie etwa Rot-Weiß Oberhausen oder Viktoria Köln.

Was mit einem euphorischen Publikum möglich ist, beweist der SV Rödinghausen, der in der ersten Regionalliga-Saison seiner Vereinsgeschichte satte 1217 Zuschauer im Schnitt begrüßen konnte. Jetzt ist der Verein aus der besinnlichen Gemeinde im Kreis Herford auch überregional ein Begriff, denn auf die Regionalliga West schaut auch durch die vielen TV-Übertragungen ganz Fußball-Deutschland. Der Werbewert für Rödinghausen ist beachtlich.

Die Regionalliga West geht in ihre vierte Saison.

Das kann sich wirklich sehen lassen: Mit 1919 Besuchern pro Spiel steigerte die Regionalliga West erneut ihren Zuschauerschnitt (Vorsaison 1637) auf einen Rekordwert und festigte den ersten Platz im Regionalliga-Vergleich. In der neuen Saison gibt es sogar noch einen „Zuschlag“. Denn durch den bedauernswerten Abstieg der U23 von Borussia Dortmund sind es 19 Mannschaften, die nunmehr die Regionalliga West bereichern. Herzlich begrüßen möchte ich in diesem Zusammenhang ebenso wie die hochklassigen Talente des BVB auch die Aufsteiger von RW Ahlen, TuS Erndtebrück, SSVg Velbert und des FC Wegberg-Beeck, die sehr akribisch darauf hingearbeitet haben, in den erlesenen Regionalliga-Kreis zu gelangen.

Bei uns im Westen ist eine Fülle Vereine vertreten, die zu Recht den Anspruch haben, zu den Top 50 in Deutschland zu gehören. Das wissen auch unsere TV-Partner zu schätzen. Sei es SPORT1 oder der WDR: Die Live-Übertragungen aus unserer Regionalliga West im Free-TV sind stets Garanten für Top-Quoten. Vor allem SPORT1 setzt hier Maßstäbe und transportiert regelmäßig ebenso Emotionen wie Sympathien. Ein Erfolgsfaktor dieses Fernseh-Formats ist der fest etablierte Sendeplatz. Die Fußball-Fans wissen: Am Dienstagabend ab 19:45 Uhr steht die Regionalliga auf SPORT1 bundesweit im Rampenlicht. Dann bieten zumeist Moderator Martin Quast und Kommentator Jörg Dahlmann eine Live-Berichterstattung, mit vielen interessanten Geschichten und Gesprächspartnern rund um das jeweilige Spiel, die ganz nah dran am Fußball ist.

Die Vereine aus der Regionalliga West können diese Möglichkeit nutzen, um sich und ihre Partner ins beste Rampenlicht zu setzen. Voraussetzung ist die notwenige Flexibilität bei der Spielplangestaltung. Das Fernsehen kommt nicht, wenn wir spielen – wir spielen, wenn das Fernsehen kommt. Davon profitiert die Solidargemeinschaft aller 19 Vereine in der Regionalliga West. Von Aachen bis Wiedenbrück, von Kray bis Köln.

Allen Mannschaften, Trainern, Betreuern und Verantwortlichen der Klubs wünsche ich – in Verbindung mit einem herzlichen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer – den bestmöglichen Erfolg. Die Zuschauer, Fans und Medienvertreter mögen spannende Spiele mit zahlreichen sportlichen Höhepunkten sehen.

Ihr

Hermann Korfmacher

-  Präsident -

Spielberechtigungen Regionalliga West