Westdeutscher Fussballverband e.V.
Frauen-Fußball 01.02.2019

Inka Grings und Martina Voss-Tecklenburg in die Hall of Fame gewählt

Starke Fußballerinnen aus Nordrhein-Westfalen

Martina Voss-Tecklenburg trainiert heute die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. (Archiv-Foto: Getty Images)

Inka Grings und Martina Voss-Tecklenburg sind in die Gründungself der Frauen zur Hall of Fame des deutschen Fußballs gewählt worden. Die Niederrheinerinnen Grings und Voss-Tecklenburg haben auch die Entwicklung des Frauenfußballs in Nordrhein-Westfalen stark mitgeprägt. Torhüterin der Gründungself ist Silke Rottenberg, die ebenso wie Grings und Voss-Tecklenburg lange in Duisburg aktiv war. Bei den Trainerinnen erhielt die aus Kleve am Niederrhein stammende Tina Theune die meisten Stimmen.

Auf Initiative des Deutschen Fußballmuseums haben führende Sportjournalisten die Gründungself der Frauen zur Hall of Fame des deutschen Fußballs gewählt. Das Votum der Jury fiel auf: Silke Rottenberg (Tor), Doris Fitschen, Steffi Jones, Nia Künzer (Abwehr), Silvia Neid, Bettina Wiegmann, Renate Lingor, Martina Voss-Tecklenburg (Mittelfeld), Birgit Prinz, Inka Grings und Heidi Mohr (Sturm). 

"Mit der Wahl der Frauen-Elf ist der erste Jahrgang der Ruhmeshalle komplett", sagt Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums. "Die Hall of Fame würdigt die größten Legenden des deutschen Fußballs erstmals zentral an einem Ort. So entsteht eine dauerhafte Pilgerstätte für alle Fußballfans." Die Hall of Fame wird im April 2019 als begehbarer Raum und neues Ausstellungshighlight im nationalen Fußballmuseum in Dortmund eröffnet. Die feierliche Aufnahme der nun berufenen Frauen erfolgt im Sommer.

Inka Grings feierte mit Duisburg in der Bundesliga große Erfolge und überzeugte in der Nationalmannschaft. (Archiv-Foto: Getty Images)

Ruhmeshalle wird Teil der Dauerausstellung

Die 28 Jurymitglieder waren aufgerufen, ihre Gründungself aus der gesamten Geschichte des deutschen Frauenfußballs zu wählen. Genannt werden durften Fußballerinnen deutscher Herkunft, deren Karriereende mindestens fünf Jahre zurückliegt. Die Europameisterinnen von 2013 und die Olympiasiegerinnen von 2016 etwa standen noch nicht zur Wahl.

Die Ruhmeshalle wird Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Die Gründungself der Männer ist im November 2018 gewählt worden. Die Jury entscheidet im jährlichen Rhythmus über weitere Neuaufnahmen aus dem Männer- und Frauenfußball.

Text: DFB

 

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