Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 27.08.2018

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Regionalligisten Bonner SC

Integration durch Fußball

Hoher Besuch für den West-Regionalligisten Bonner SC: Am 31. August kommt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Begleitung seiner Ehefrau Elke Büdenbender in den Sportpark Nord, um sich über die Integrationsarbeit bei den Fußballern des BSC zu informieren.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender statten dem Bonner SC einen Besuch ab (Archivfoto: Getty Images).
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender statten dem Bonner SC einen Besuch ab (Archivfoto: Getty Images).

Neben einer Gesprächsrunde mit Vereinsverantwortlichen, Trainern und Spielern wird der Bundespräsident auch einem Training der Bonner Jugendteams beiwohnen. „Dieser Besuch ist ein herausragendes Ereignis in der Geschichte des Bonner SC“, freut sich BSC-Vorstandsvorsitzender Professor Dirk Mazurkiewicz: „Wir sehen dies auch als eine Auszeichnung für unsere Integrationsarbeit im Bonner Norden und in unseren Jugend- und Seniorenmannschaften.“

Der Bonner SC integriert Spieler unabhängig von sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergründen. Er baut auf eine gute Ausbildung der Jugendlichen und hat gemeinsam mit den Jugendmannschaften eine Charta und ein Leitbild (#gemeinsamlöwenstark) entwickelt. Bei den Rheinlöwen sind 249 Spieler bis 18 Jahren aktiv. Sie kommen aus 24 Nationen. Die Quote der Spieler mit Migrationshintergrund beträgt rund 60 Prozent. Alle 27 Trainer besitzen eine Trainerlizenz

Dirk Mazurkiewicz erklärt: „Verantwortungsbewusstes Handeln prägt unsere Arbeit und bildet ein gesundes Fundament für zukünftige Herausforderungen. Grundstein für dieses Fundament ist dabei unsere Jugendarbeit, bei der wir sowohl auf die sportliche als auch auf die soziale Ausbildung unser Spieler größten Wert legen. Auch neben dem Platz beweist der BSC seine gesellschaftliche Verantwortung mit der Initiative „Löwenherz“. Seit dem Start 2016 wurden zahlreiche Kooperationen mit regionalen Partnern durchgeführt. Soziales Engagement ist für uns nicht nur ein geschriebenes Wort, sondern mittlerweile fester Bestandteil der täglichen internen und externen Arbeit. So gehören zum Beispiel auch Einladungen von Flüchtlingen und gemeinsame Turniere zu unseren regelmäßigen Aktionen.“

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