Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 14.05.2018

Meisterehrung mit Pokal: KFC Uerdingen feiert West-Titel ausgelassen

Entscheidung zum Saisonfinale in der Regionalliga West

Meisterehrung: WDFV-Präsidiumsmitglied Manfred Schnieders (rechts) war es eine große Freude, den Meisterpokal an das Team des KFC Uerdingen zu übergeben (Foto: Sports-Gallery).
Meisterehrung: WDFV-Präsidiumsmitglied Manfred Schnieders (rechts) war es eine große Freude, den Meisterpokal an das Team des KFC Uerdingen zu übergeben (Foto: Sports-Gallery).

Der KFC Uerdingen 05 hat es geschafft: Als Aufsteiger sicherte sich der ehemalige Bundesligist die Meisterschaft in der Regionalliga West und die Chance, in die 3. Liga aufzusteigen. Am 34. und letzten Spieltag brachten die von Stefan Krämer trainierten Krefelder den Titelgewinn durch ein 5:0 (2:0) beim SC Wiedenbrück unter Dach und Fach. Konkurrent und Titelverteidiger Viktoria Köln hätte beim 4:4 (2:1) gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auch ein Sieg nichts mehr genutzt. Vier Punkte hat Uerdingen (76 Zähler) in der Abschlusstabelle Vorsprung auf die Kölner.

Die Uerdinger Spieler feierten auf dem Rasen den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft. (Foto: WDFV).
Die Uerdinger Spieler feierten auf dem Rasen den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft. (Foto: WDFV).

Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) wünscht als Träger der Regionalliga West dem KFC viel Erfolg für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga.

Unmittelbar nach dem Abpfiff war es Manfred Schnieders, Vorsitzender des WDFV-Fußballausschusses, Reinhold Spohn, Spielleiter der Regionalliga West, und WDFV-Geschäftsführer Christoph Schäfer eine große Freude die Meisterehrung vorzunehmen. Alle Beteiligten ließen sich vom Dauerregen in Wiedenbrück nicht abschrecken: Das Team von Coach Stefan Krämer nahm mit Begeisterung den Meisterpokal in Empfang. Spieler und Trainerteam freuten sich über die Siegermedaillen und feierten mit ihren mitgereisten Fans noch auf dem Rasen in Wiedenbrück ausgelassen den Titel.

KFC-Coach Stefan Krämer (rechts) hat den KFC zum West-Titel geführt. Jetzt wird der Aufstieg angepeilt. (Foto: WDFV)
KFC-Coach Stefan Krämer (rechts) hat den KFC zum West-Titel geführt. Jetzt wird der Aufstieg angepeilt. (Foto: WDFV)

Die Aufstiegsspiele, in denen die Uerdinger auf den Südwest-Vizemeister SV Waldhof Mannheim treffen, gehen am 24. und 27. Mai über die Bühne. Der KFC hat zunächst Heimrecht.

Das 5:0 in Wiedenbrück war für Uerdingen der zehnte Sieg in Folge. Unter der Regie von Trainer Krämer holte der Neuling beachtliche elf Siege und ein Unentschieden. In der Regionalliga West in ihrer aktuellen Form (seit 2012) hatte zuvor noch kein Aufsteiger die Meisterschaft gewinnen können.

Die Tore für den KFC vor 2038 Zuschauern in Wiedenbrück erzielten Ex-Bundesligaprofi Maximilian Beister (4.), Connor Krempicki (41.), Lucas Musculus (49., Foulelfmeter/79., Foulelfmeter) und Johannes Dörfler (89.).

Viktoria Köln lieferte zum Abschluss ein Torfestival. Beim 4:4 gegen die Gladbacher U 23 trugen sich Timm Golley (11./13.), Felix Backszat (13.) und Sven Kreyer (67.) für die Kölner in die Torschützenliste ein. Für die Treffer der Borussia waren Ba-Muaka Simakala (35./88.), Mirza Mustafic (64.) und Mandela Egbo (86.) verantwortlich. Die Viktoria blieb im 25. Meisterschaftsspiel in Folge ohne Niederlage.

Düsseldorf muss hoffen, Köln gerettet

Für die U23 von Fortuna Düsseldorf geht das Zittern um den Klassenverbleib noch weiter. Die Fortuna musste sich gegen Rot-Weiss Essen nach langer Führung mit einem 1:1 (1:0) zufriedengeben und schließt die Saison auf Rang 15 ab. Nur wenn der KFC Uerdingen aufsteigt, reicht dieser Platz zum Klassenverbleib. Tarsis Bonga (11.) erzielte das 1:0 für die Fortuna, die sich mit einem Sieg hätte retten können. Doch Timo Becker (86.) gelang für RWE der Ausgleich. Fortuna-Spieler Anderson Lucoqui (90.+2) kassierte in der Nachspielzeit wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Regionalliga West 17/18: Torshow vom 34. Spieltag.

Die U23 des 1. FC Köln kann durch das Remis der Düsseldorfer für eine weitere Saison in der Regionalliga West planen. Trotz des 1:3 (0:0) beim Wuppertaler SV bleibt die Mannschaft von FC-Trainer André Pawlak viertklassig. Christopher Kramer (52./55.) mit einem Doppelpack und André Mandt (89.) waren vor 2267 Fans für den WSV zur Stelle. Adrian Szöke (83.) erzielte für Köln den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

Der Bonner SC machte den Klassenverbleib durch ein 0:0 bei der U 23 von Borussia Dortmund perfekt. Der BVB beendete die Partie nicht in voller Mannschaftsstärke. Gianluca Rizzo (82.) sah in der Schlussphase wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte.

Rödinghausen kann auf DFB-Pokal hoffen

Der SV Rödinghausen darf dank eines 4:0 (3:0) gegen den direkten Konkurrenten SC Verl noch auf die Qualifikation für den DFB-Pokal hoffen. Dank des Erfolgs zog der SVR noch am SC Wiedenbrück (0:5 in Uerdingen) vorbei und schließt die Saison als beste Mannschaft aus Westfalen ab. Rödinghausen trifft nun am Donnerstag, 31. Mai, (Fronleichnam) in einem Entscheidungsspiel um einen Platz im großen Lostopf auf den Meister der Oberliga Westfalen.

Entscheidenden Anteil am Sieg von Rödinghausen gegen Verl vor 1457 Zuschauern hatten Marius Bülter (21./43./59.) mit einem Dreierpack und Kelvin Lunga (19.). Der Verler Julian Stöckner (73.) sah wegen wiederholten Foulspiels „Gelb-Rot“. Marius Bülter, in der kommenden Saison für Drittliga-Meister 1. FC Magdeburg am Ball, erzielte seine Saisontreffer 18 bis 20. Gemeinsam mit Christopher Kramer vom Wuppertaler SV belegt er damit Rang eins in der Torschützenliste. Bülter benötigte allerdings vier Spiele weniger.

Ex-Bundesligisten trennen sich Remis

In einem Duell zweier ehemaliger Bundesligisten trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und die SG Wattenscheid 09 1:1 (1:1). Vor 1825 Zuschauern erzielten Maik Odenthal (9.) für RWO und Steve Tunga Malanda (39.) für Wattenscheid die Tore. Die Oberhausener blieben zum fünften Mal in Folge ohne Niederlage.

Schlusslicht Westfalia Rhynern verabschiedete sich mit einem 2:2 (1:0) bei Alemannia Aachen aus der Regionalliga. Tim Neumann (12.) hatte die Westfalia vor 4300 Zuschauern am Tivoli in Führung gebracht. Ein Doppelpack von Joy Slayd Mickels (51./54.) für die Alemannia sowie ein Treffer von Michael Wiese (88.) für Rhynern sorgten für den Endstand.

Aufsteiger TuS Erndtebrück mit Fair Play-Aktion

Der TuS Erndtebrück musste sich zum Abschluss dem FC Wegberg-Beeck 1:4 (0:2) geschlagen geben. Beide Neulinge hatten schon zuvor als Absteiger festgestanden. Das Tor für Erndtebrück ging auf das Konto von Mehdi Reichert (62.), für die Gäste trafen Shpend Hasani (7.), Thomas Lambertz (23.), Simon Küppers (65.) und Joshua Holtby (86.). Bemerkenswert: Reichert wollte den Ball bei seinem Tor eigentlich aus dem Spiel nehmen, weil ein Spieler von Wegberg-Beeck verletzt am Boden lag. Er traf jedoch aus Versehen ins Tor. Die Erndtebrücker Mannschaft stellte danach das Verteidigen kurzzeitig ein und ließ Küppers den alten Abstand wieder herstellen.

WDFV/FUSSBALL.DE/mspw

 

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