Westdeutscher Fussballverband e.V.
Frauen-Fußball 13.10.2020

NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport: Marianne Finke-Holtz ausgezeichnet

Gewählt in der Kategorie „Emanzipiert“

Große Ehre: Marianne Finke-Holtz (links) und Irmhild Venschott wurden in den Kategorie "Emazipiert" und "Gewaltfrei" ausgezeichnet. (Foto:  Andrea Bowinkelmann/LSB NRW)
Große Ehre: Marianne Finke-Holtz (links) und Irmhild Venschott wurden in den Kategorie "Emazipiert" und "Gewaltfrei" ausgezeichnet. (Foto: Andrea Bowinkelmann/LSB NRW)

Ob Gründerin, Vorsitzende, Trainerin, Jugendvertreterin, Einzelkämpferin oder einfach klassische „Kümmerin“: Unter dem bekannten Motto „Ohne SIE gäbe es weniger SIEge“ haben der Landessportbund NRW und die Staatskanzlei des Landes NRW mittlerweile zum elften Mal den mit jeweils 1.000 Euro dotierten „NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport“ verliehen. In der Kategorie „Emanzipiert“ legte sich die Jury auf WDFV-Präsidiumsmitglied Marianne Finke-Holtz (Preußen Borghorst) fest, die seit über 40 Jahren in verschiedenen Funktionen das Thema Frauen- und Mädchenfußball vorantreibt. Beim Westdeutschen Fußballverband (WDFV) ist seit vielen Jahren unter anderem als Vorsitzende des Frauenfußballausschusses in der Verantwortung, bei Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ist sie auch als Vizepräsidentin engagiert.

Bei der aufgrund der Corona-Pandemie vom Frühjahr verschobenen Feierstunde wurden in Duisburg die besten der vielfältigen Aktivitäten und Leistungen von Mädchen und Frauen in den unterschiedlichen Feldern des Sports gewürdigt. Die gemeinsame Ehrung im Landschaftspark Duisburg-Nord der insgesamt acht Preisträgerinnen übernahmen Sport-Staatssekretärin Andrea Milz, LSB-Präsident Stefan Klett sowie LSB-Vizepräsidentin Mona Küppers. Journalistin Gisela Steinhauer (WDR) moderierte die Veranstaltung, die aufgrund der Corona-Beschränkungen nur einen kleinen Teilnehmerkreis vor Ort erlaubte, dafür aber parallel als Live-Stream im Internet verfolgt werden konnte. 

Gewählt in der Kategorie „Gewaltfrei“ wurde Irmhild Venschott (2. Vorsitzende/Borussia Münster) aus dem FLVW.  "Irmi und ich freuen uns wirklich sehr über diese Auszeichnung. Das Besondere ist sicherlich auch, dass es sich hierbei nicht um einen Fußballpreis handelt, sondern es den Sport im Allgemeinen betrifft. Das ist eine Bestätigung für uns, dass wir mit Maßnahmen wie dem Leadership-Programm für Frauen sowie vielen anderen Aktionen auf dem richtigen Weg sind", sagt Marianne Finke-Holtz.

LSB-Präsident Klett: „Alle eingereichten Projekte verdienen unsere Anerkennung und Würdigung für ein in heutigen Zeiten außergewöhnliches Engagement. Sie sollen auch als Motivation zur Nachahmung dienen, denn hier wird herausragende Arbeit an der Basis des organisierten Sports geleistet.“ 

Autoren: WDFV.de/FLVW/LSB NRW

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