Westdeutscher Fussballverband e.V.
Verbandsnews 28.11.2017

Regionalkonferenz des DFB in Duisburg: Guter Austausch mit der Basis

102 WDFV-Vertreterinnen und Vertreter sorgen für Rekordkulisse

Zukunftsprojekt: DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge, DFB-Präsident Reinhard Grindel, WDFV-Präsident Hermann Korfmacher und Akademie-Projektleiter Oliver Bierhoff begutachten das Modell der geplanten DFB-Akademie. (Foto: WDFV)
Zukunftsprojekt: DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge, DFB-Präsident Reinhard Grindel, WDFV-Präsident Hermann Korfmacher und Akademie-Projektleiter Oliver Bierhoff begutachten das Modell der geplanten DFB-Akademie. (Foto: WDFV)

Zum Abschluss gab es noch einmal eine Rekordkulisse. Exakt 102 Vertreter des Westdeutschen Fußballverbandes kamen in die Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg, um sich mit der DFB-Führung auszutauschen. Über die Zusatzvereinbarung zum Grundlagenvertrag. Über die Aufstiegsreform in der Regionalliga. Und vor allem über den neuen DFB und seine Akademie. Mehr als zwei Stunden informierte der Verband seine Basis, nahm sich Zeit für deren Ansichten und Anregungen. Das kam gut an.

102 Vertreterinnen und Vertretern des WDFV sorgten für eine Rekordkulisse. (Foto: WDFV)
102 Vertreterinnen und Vertretern des WDFV sorgten für eine Rekordkulisse. (Foto: WDFV)

"Wir haben einen sehr engen, transparenten und offenen Austausch mit der Basis gehabt", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel, der bei jedem Regionalverbandsbesuch zusätzlich an einem Pressegespräch teilnahm. "Mir war es wichtig, ein Forum zur Diskussion zu schaffen und vor dem anstehenden Außerordentlichen DFB-Bundestag die Vertreter der Regional- und Landesverbände zu informieren sowie deren Fragen ausführlich zu beantworten. Die Resonanz auf unsere Regionalkonferenzen fiel sehr positiv aus."

Hermann Korfmacher: Transparenz findet eine hohe Anerkennung

"Es war das Ziel der Regionalkonferenz West, bereits im Vorfeld des außerordentlichen Bundestags am 8. Dezember die Vertreterinnen und Vertreter der Regional- und Landesverbände umfassend über das Projekt zu informieren und aktiv in den weiteren Arbeitsprozess einzubeziehen. Es ist sehr gut, dass der DFB diesen gesamten Vorgang so transparent macht. Das findet auch in der Fußballfamilie in Nordrhein-Westfalen eine hohe Anerkennung", erklärte WDFV-Präsident Hermann Korfmacher, der gerne als Gast an der Regionalkonferenz teilnahm.

Bierhoff: "Ziel ist, den deutschen Fußball weiterzuentwickeln"

Erstmals in seiner mehr als 100-jährigen Geschichte möchte der Deutsche Fußball-Bund seine gesamte Fußballkompetenz in einem Haus bündeln. "Ein Jahrhundertprojekt", wie es DFB-Präsident Reinhard Grindel nennt. Eines, das Sport und Verwaltung unter einem Dach vereinen und der gemeinsamen Weiterentwicklung des Fußballs dienen soll - von der Spitze bis zur Basis.

"Unsere große Vision ist, den Fußball gemeinsam weiterzuentwickeln", sagte DFB-Präsident Grindel. "In der DFB-Akademie können wir unser großes Fußballwissen bündeln, Innovationen schaffen und neue Impulse setzen, von denen letztlich alle profitieren. Der neue DFB und seine Akademie können dafür sorgen, dass unsere besten Spieler und unsere besten Köpfe die besten Bedingungen vorfinden."

Um persönlich in allen fünf Regionalverbänden vor Ort zu sein, legte der DFB in den vergangenen sechs Tagen 2052 Kilometer zurück. Nach der Auftaktveranstaltung beim Süddeutschen Fußball-Verband in Stuttgart (87 Teilnehmer) folgten die Besuche beim Fußball-Regional-Verband Südwest in Koblenz (62 Teilnehmer), beim Nordostdeutschen Fußballverband in Oschersleben (36 Teilnehmer) sowie beim Norddeutschen Fußball-Verband in Barsinghausen (45 Teilnehmer) - und am Montag der Abschluss im Westen. Zusätzlich fand bereits am 14. November ein Termin bei der DFL in Köln statt.

Auch Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident und Vizepräsident des WDFV, nahm sich in Duisburg die Zeit, Fragen zu beantworten (Foto: WDFV)
Auch Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident und Vizepräsident des WDFV, nahm sich in Duisburg die Zeit, Fragen zu beantworten (Foto: WDFV)

Im Reisegepäck hatte der DFB stets ein Modell seiner geplanten Akademie. In anschaulicher Weise konnten sich die Teilnehmer von dem Projekt überzeugen, das der gesamten Fußballfamilie zu Gute kommen soll, eben von der Spitze bis zur Basis. "Unser Ziel ist es, den deutschen Fußball weiterzuentwickeln und ihn nachhaltig in der Weltspitze zu etablieren", sagte Akademie-Projektleiter Oliver Bierhoff, der ebenfalls an allen Konferenzen teilnahm. "In der Akademie wollen wir das Wissen rund um den Fußball bündeln und optimieren und es in verschieden aufbereiteter Form weiterreichen." Auch DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge gehörten der Delegation an.

Ein Talk zum Thema "Effekte für den Amateurfußball" unterstrich, wie die Amateure von den aktuellen, durch den DFB forcierten Entwicklungen profitieren - ideell und materiell. Denn auch in Zukunft möchte der Verband immer wieder zum Wohle seiner Basis handeln, den Dialog suchen und die vielen Interessen bestmöglich zusammenführen. Miteinander und füreinander. Damit heute der Grundstein für die Erfolge von morgen gelegt wird.

Ein Video von der Regionalkonferenz in Barsinghausen sehen Sie hier auf DFB-TV.

WDFV/DFB

 

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