Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 14.12.2017

Bundestrainer Löw schickt Videobotschaft an Alemannia Aachen

Notizen aus der Regionalliga West

Bundestrainer Joachim Löw dem Traditionsverein Alemannia Aachen eine Videobotschaft. (Foto: Getty Images)
Bundestrainer Joachim Löw dem Traditionsverein Alemannia Aachen eine Videobotschaft. (Foto: Getty Images)

Regionalligist Alemannia Aachen hat anlässlich seines 117. Geburtstages eine Videobotschaft von Bundestrainer Joachim Löw erhalten. Der Wuppertaler SV und der frischgebackene Vater Davide Leikauf trennen sich mit sofortiger Wirkung und der SC Verl hat seinen langjährigen Spieler Marco Kaminski offiziell verabschiedet. Hier lesen Sie die Notizen aus der Regionalliga West.

Videobotschaft von Joachim Löw: Anlässlich des 117. Geburtstages von Alemannia Aachen schickte Bundestrainer Joachim Löw dem Traditionsverein eine Videobotschaft. „Vom Deutschen Fußball-Bund, Oliver Bierhoff, meinen Trainerkollegen und mir herzlichen Glückwunsch zum 117-jährigen Bestehen“, sagt Löw darin: „Ich persönlich erinnere mich gerne an die Zweitligaspiele auf dem Aachener Tivoli mit dem SC Freiburg zurück. Das waren immer heiße, hart umkämpfte Partien.“ Die Alemannia wurde im Jahr 1900 gegründet. Weil das genaue Datum der Gründungsversammlung nicht überliefert ist, wird als Gründungsdatum der Tag des ersten Spiels benutzt, das am 16. Dezember 1900 auf dem Hof der Marienthaler Kaserne ausgetragen wurde. Aachen gewann gegen den belgischen Klub F.C. Dolhain 6:0.

Jetzt in Bezirksliga am Ball: Der SC Verl hat seinen langjährigen Spieler Marco Kaminski vor der Partie gegen Rot-Weiß Oberhausen (2:0) offiziell verabschiedet. Der mittlerweile 33-jährige Linksverteidiger war von 2008 bis zum Ende der vergangenen Saison für die Ostwestfalen am Ball und kam dabei auf 262 Regionalliga-Einsätze im SCV-Trikot (15 Tore). Seit Juli spielt Kaminski für den Bezirksligisten FC Kaunitz. Dort lässt der Außenverteidiger seine fußballerische Laufbahn ausklingen.

Hoher Aufwand zeitlich nicht vereinbar: Beim Wuppertaler SV hat Davide Leikauf aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Der 27-jährige Rechtsverteidiger kam in dieser Saison wettbewerbsübergreifend zu zwölf Einsätzen und erzielte dabei zwei Tore, darunter den Treffer zum 3:1-Endstand im Derby bei Rot-Weiss Essen. Seit 2013 trug Leikauf das WSV-Trikot. Damit war er der dienstälteste Spieler im aktuellen Regionalligakader. Davide Leikauf erklärt: „Ich hatte eine wunderbare Zeit beim WSV und verdanke dem Verein viel. Daher ist es mir nicht leichtgefallen, um die Auflösung meines Vertrages zu bitten. Die Trainingszeiten sowie der hohe Aufwand an den Wochenenden lassen sich für mich in meiner Situation als frischgebackener Papa aber leider zeitlich nicht mehr vereinbaren.“ Sportvorstand Manuel Bölstler betont: „Wir hätten Davide wirklich gern gehalten. Allerdings verstehen wir seine Beweggründe. Der Fall zeigt uns aber auch, wo wir in der Liga stehen und welche Steine im Weg liegen, wenn man nicht im Vollprofitum angekommen ist.“ Abwehrspieler Peter Schmetz hat seinen Kontrakt beim WSV dagegen verlängert. Der 27-jährige Innenverteidiger, der seit 2014 für den WSV am Ball ist, unterschrieb ein neues Arbeitspapier bis Juni 2019. Bölstler: „Peter hat bewiesen, dass er sportlich und menschlich wichtig für das Team ist. Mit der Vertragsverlängerung gehen wir unseren eingeschlagenen Weg weiter und binden einen weiteren Führungsspieler an uns. Wir arbeiten seit Wochen an der Planung unseres Kaders für die zweite Saisonhälfte und die kommende Spielzeit.“ In diesem Jahr kommt der WSV nicht mehr zum Einsatz. Das für Samstag angesetzte Traditionsduell gegen die SG Wattenscheid 09 wurde bereits wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Weihnachtspakete für Bedürftige: Der Bonner SC zeigt soziales Engagement. Im Rahmen seiner Initiative „Löwenherz - der Bonner SC hilft“ unterstützt der Verein die Weihnachtsaktion der „Bonner Tafel“ und sammelte jetzt Spenden in Höhe von 1100 Euro. Mit dem gesammelten Betrag wird der BSC bei einem Supermarkt einkaufen gehen und eigene Weihnachtspakete für Bedürftige schnüren. Diese Pakete werden dann der „Bonner Tafel“ übergeben, die die Lebensmittel an Bedürftige verteilt. „Mit dieser Aktion übernimmt der Bonner SC gesellschaftliche Verantwortung als Verein aller Bonnerinnen und Bonner“, sagt BSC-Vorsitzender Professor Dr. Dirk Mazurkiewicz.

Geburtstags-Trikot für Pröpper: Günter Pröpper, langjähriger Stürmer des früheren Bundesligisten Wuppertaler SV (1969 bis 1979), wurde jetzt 76 Jahre. Anlässlich seines Geburtstages hält der WSV ein Trikot mit der Nummer 76 parat. Bei nächster Gelegenheit werden Spieler des WSV Vereinslegend „Meister Pröpper“ das Jersey übergeben. In 87 Bundesligaspielen für Wuppertal gelangen Pröpper 39 Tore. Vor seiner Zeit beim WSV war er auch für Rot-Weiss Essen und den VfL Osnabrück am Ball. Pröpper ist immer noch regelmäßig als Zuschauer zu Gast bei den WSV-Heimspielen im Stadion am Zoo.

Absage gut genutzt: Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen und seine Sozialinitiative „Essener Chancen“ haben die witterungsbedingte Absage des Ligaspiels gegen den KFC Uerdingen 05 genutzt, um etwas Gutes zu tun. Spieler, Trainer, Mitarbeiter und der Vorstand der Rot-Weissen spendeten das Essen, das bereits für das Heimspiel - unter anderem für die VIP-Gäste - gekocht worden war, den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Essen. Dieser Orden wurde von Mutter Theresa gegründet und versorgt Bedürftige mit warmen Mahlzeiten. Mit dabei waren unter anderem die beiden Vorstände Prof. Dr. Michael Welling und Marcus Uhlig, Trainer Argirios Giannikis sowie zahlreiche Spieler.

FUSSBALL.DE/mspw

Regionalliga West 17/18: Torshow vom 19. Spieltag.

 

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