Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 09.04.2018

Uerdingen und Viktoria Köln im Fernduell um den Titel - RW Essen holt Trainer Neitzel

Torshow: 29. Spieltag in der Regionalliga West

Regionalliga West 17/18: Torshow vom 29. Spieltag.

Der frühere Bundesligist KFC Uerdingen und Vorjahresmeister Viktoria Köln scheinen den Titelkampf in der Regionalliga West unter sich auszumachen. Während Spitzenreiter Uerdingen (4:2 gegen RW Oberhausen) und der Tabellenzweite Viktoria (3:0 gegen Bonn) am 29. Spieltag erfolgreich waren, verlor der Tabellendritte Alemannia Aachen durch das 2:3 gegen den 1. FC Köln U23 den Anschluss zu den vorderen Rängen. Für die Alemannia war es die siebte Saisonniederlage.

Der frühere Bundesligaprofi Maximilian Beister steuerte zwei Treffer zum Uerdinger Sieg gegen Oberhausen bei. "Mit den Punkten können wir zufrieden sein. Wir sind weiter Tabellenführer und wollen den Druck auf die Viktoria hochhalten", sagte Stefan Krämer, der in den bisher fünf Partien als Uerdinger Coach 13 Zähler holte. Uerdingen hat im Fernduell mit der Viktoria weiter zwei Punkte Vorsprung. Die Kölner haben allerdings zwei Spiele weniger und können aus eigener Kraft an den Krefeldern vorbeiziehen.

Nur der Westmeister erreicht die Aufstiegspartien zur 3. Liga (24. und 27. Mai) und hat im Hinspiel Heimrecht gegen einen Vertreter der Regionalliga Südwest, die zwei Teilnehmer für die Relegation stellt. Das ergab die Auslosung der Relegationspartien am 7. April. Der 1. FC Saarbrücken und Kickers Offenbach liegen nach dem 33. Spieltag der Südwest-Staffel vorne. Im Vorjahr hatte Westmeister Viktoria Köln gegen Carl Zeiss Jena den Drittliga-Aufstieg verpasst.

TuS Erndtebrück bezwang den Wuppertaler SV 4:0 und holte wichtige Punkte im Abstiegskampf. Der SC Wiedenbrück besiegte Westfalia Rhynern 2:0.

Karsten Neitzel ist der neue Trainer von RW Essen (Archiv-Foto Getty Images).
Karsten Neitzel ist der neue Trainer von RW Essen (Archiv-Foto Getty Images).

Rot-Weiss Essen bleibt nach dem 1:2 gegen den SV Rödinghausen vorerst in der unteren Tabellenhälfte. Der Verein trennte sich am Sonntag von Trainer Argirios Giannikis und verpflichtete als Nachfolger Karsten Neitzel. RWE und sein bisheriger Cheftrainer Argirios Giannikis gehen demnach getrennte Wege. Der Traditionsverein und der 37-jährige Fußball-Lehrer, der bereits im Januar seinen Wechsel zum Drittligisten VfR Aalen ab der kommenden Saison bekanntgegeben hatte, verständigten sich bereits vor der 1:2-Heimniederlage gegen den SV Rödinghausen auf eine vorzeitige Beendigung ihrer Zusammenarbeit.

Giannikis war erst seit Mitte Oktober an der Hafenstraße im Amt, hatte Sven Demandt abgelöst. Aus 13 Ligaspielen unter seiner Regie holten die Essener sechs Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen. Außerdem gelang durch drei Siege gegen die Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen (2:0), TuRU Düsseldorf (5:4 nach Elfmeterschießen) und TV Jahn Hiesfeld (5:0) zum vierten Mal in Folge der Einzug in das Endspiel um den Niederrheinpokal.

Neuer RWE-Trainer ist Karsten Neitzel. Der 50-jährige Ex-Profi war zuletzt bis Mitte März beim Südwest-Regionalligisten SV 07 Elversberg tätig. Zuvor war er viele Jahre Co-Trainer von Volker Finke beim SC Freiburg, ehe er den VfL Bochum und Holstein Kiel trainierte. Mit den Norddeutschen verpasste der gebürtige Dresdner den Aufstieg in die 2. Bundesliga erst in der Relegation.
Karsten Neitzel, der seine neue Mannschaft bereits beim Spiel gegen Rödinghausen im Stadion beobachtete, hat in Essen einen bis zum 30. Juni 2020 gültigen Vertrag unterschrieben. Schon am Sonntag wurde er der Mannschaft offiziell vorgestellt und leitete seine erste Einheit. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe an der Hafenstraße“, so Neitzel: „Der Auftrag ist klar: Wir werden alles dafür tun, um die laufende Saison bestmöglich in Liga und Pokal abzuschließen und parallel die Planung für die neue Spielzeit intensiv voranzutreiben.“
RWE-Sportdirektor Jürgen Lucas betont: „Den Namen Karsten Neitzel hatten wir immer auf dem Zettel. Jetzt hat sich die Gelegenheit ergeben, ihn zu verpflichten. Karsten Neitzel ist ein akribischer Arbeiter, der sich mit allem, was er hat, seinem Verein verschreibt. Er hat bereits in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass er eine Mannschaft formen, führen und entwickeln kann. Besonders mit seiner Vorstellung, Fußball spielen zu lassen und nicht zuletzt mit seiner Emotionalität passt er extrem gut zu Rot-Weiss Essen.“

WDFV/FUSSBALL.DE/mspw

 

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