Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 13.05.2019

Fernduell um den Titel zwischen Viktoria Köln und RW Oberhausen - Abstiegsendspiel in Wattenscheid

Saisonfinale in der Regionalliga West

Trainerin Inka Grings will mit dem SV Straelen den Klassenverbleib in der Regionalliga West perfekt machen. (Archivfoto: Getty Images)
Trainerin Inka Grings will mit dem SV Straelen den Klassenverbleib in der Regionalliga West perfekt machen. (Archivfoto: Getty Images)

Viktoria Köln stolpert auf der Zielgeraden und droht, den lange ersehnten Aufstieg in die 3. Liga noch zu verspielen. Verfolger Rot-Weiß Oberhausen kann den Spitzenreiter noch vom ersten Platz in der Fußball-Regionalliga West werfen. "Das haben wir uns ganz anders vorgestellt. Der erste Matchball ist vergeben", sagte Viktoria Trainer Patrick Glöckner nach der 0:2-Niederlage des Tabellenführers am 33. Spieltag beim vom Abstieg bedrohten SV Straelen mit Trainerin Inka Grings.

Statt mit einem Sieg den vorzeitigen Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga zu feiern, haben die Kölner Nerven gezeigt und müssen vor dem Saisonabschluss am nächsten Samstag zittern. Oberhausen ist durch den 1:0-Erfolg am Samstag beim SV Lippstadt bis auf einen Punkt an die Viktoria herangerückt. Die Kölner weisen aber zudem die um 14 Treffer bessere Tordifferenz auf.

Im Fernduell um den Aufstieg empfängt die Viktoria am 34. Spieltag am nächsten Samstag (14.00 Uhr) das U23-Team von Borussia Mönchengladbach. Oberhausen tritt zeitgleich daheim gegen den SC Verl an.

Am 33. Spieltag wurden die Partien erst in den Schlussminuten entschieden. Bis zur 87. Minute war Köln beim Stand von 0:0 in beiden Spielen auf Aufstiegskurs, dann erzielte Cihan Özkara den Siegtreffer für RWO. Die Viktoria agierte in Straelen lange überlegen, war im Angriff jedoch zu unpräzise. Kurz vor dem Abpfiff markierten Aram Abdelkarim (89.) und Denis Sitter (90.+5) die Treffer für Straelen.

Straelen bleibt trotz des Triumphes über den Spitzenreiter mit 39 Punkten auf Abstiegsplatz 15, kann aber mit einem Sieg zum Abschluss über den direkten Konkurrenten SG Wattenscheid (40 Punkte) den Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen. Wattenscheid unterlag am Samstag 1:2 beim SC Verl.

Auch der Bonner SC (40) hofft nach dem 2:1-Sieg bei Alemannia Aachen weiter auf die Rettung und empfängt zum Abschluss den 1. FC Kaan-Marienborn. Trotz eines 3:0-Sieges gegen den Wuppertaler SV kann Kaan-Marienborn ebenso wie der SC Wiedenbrück und der TV Herkenrath den sportlichen Abstieg aus der Regionalliga nicht mehr verhindern.

Bonner SC fehlt ein Punkt zum Klassenverbleib

Einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machte der Bonner SC mit dem 2:1 (1:1) bei Alemannia Aachen. Vor 4700 Zuschauern im Tivoli-Stadion ließen Suheyel Najar (12.) und Vojno Jesic (71.) die Gäste jubeln. Dimitry Imbongo Boele (28.) gelang für die Alemannia nur der zwischenzeitliche Ausgleich.

Zwar rangieren die Bonner nur einen Punkt vor der Gefahrenzone. Da jedoch die direkten Konkurrenten SG Wattenscheid 09 und SV Straelen am letzten Spieltag aufeinandertreffen, würde dem BSC im Heimspiel gegen den 1. FC Kaan-Marienborn schon ein Remis reichen, um sich aus eigener Kraft in Sicherheit zu bringen.

Einen erneuten Achtungserfolg landete Schlusslicht TV Herkenrath 09. Eine Woche nach dem 1:1 in Wiedenbrück erkämpfte das Team von Trainer Giuseppe Brunetto ein 0:0 gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf. Die Gäste können nach dem Remis nicht mehr absteigen.

Keinen Sieger gab es auch beim 2:2 (1:1) zwischen den U 23-Teams von Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund. Torben Müsel (27.) und Markus Pazurek (77.) trafen für die „Fohlen“, Luca Kilian (24.) und der Ex-Gladbacher Gianluca Rizzo (87.) für den BVB. 

WDFV/FUSSBALL.DE/mspw

 

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