Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 14.05.2019

Jürgen Kohler soll Viktoria Köln zum Aufstieg führen

Trainerwechsel beim Tabellenführer

Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler kann am Samstag mit Viktoria Köln in die 3. Liga aufsteigen. (Archiv-Foto: Getty Images)
Ex-Nationalspieler Jürgen Kohler kann am Samstag mit Viktoria Köln in die 3. Liga aufsteigen. (Archiv-Foto: Getty Images)

Vor dem spannenden Saisonfinale in der Regionalliga West hat sich Spitzenreiter FC Viktoria Köln von Cheftrainer Patrick Glöckner (42) und seinem Assistenten Markus Brzenska (34) getrennt. Zwei Tage nach dem 0:2 beim abstiegsbedrohten SV Straelen zog der Verein damit die Konsequenzen aus den ernüchternden Ergebnissen der vergangenen Wochen. Weil die Viktoria nur drei ihrer zurückliegenden neun Ligaspiele gewinnen konnte, verkürzte Verfolger Rot-Weiß Oberhausen den Rückstand bis auf einen Punkt.

Beim entscheidenden Heimspiel am Samstag (ab 14 Uhr) gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach werden deshalb Ex-Nationalspieler und U19-Trainer Jürgen Kohler (53) sowie Nachwuchsleiter Roland Koch (66) auf der Viktoria-Bank Platz nehmen. Um den Aufstieg in die 3. Liga aus eigener Kraft zu sichern, benötigen die Kölner einen Sieg. Der direkte Konkurrent aus Oberhausen empfängt gleichzeitig den SC Verl.

Jürgen Kohler, Weltmeister von 1990, hatte die A-Junioren der Kölner vor Saisonbeginn übernommen und führte das Team als Meister der Mittelrheinliga zum Aufstieg in die West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga. Bereits drei Spieltage vor dem Ende der Saison steht der Titelgewinn fest. Der 66 Jahre alte Roland Koch, früher viele Jahre Co-Trainer von Christoph Daum in der Bundesliga, ist seit dem 1. Juli 2017 Leiter der Jugendabteilung.

„Patrick Glöckner und Markus Brzenska haben großen Anteil daran, dass die Viktoria als Tabellenführer in den letzten Spieltag geht und das große Ziel aus eigener Kraft erreichen kann“, sagt Viktoria Kölns Sportvorstand Franz Wunderlich: „Leider zeigte der Trend der vergangenen Wochen nach unten, so dass wir trotz der Spitzenposition reagieren mussten, um unser Ziel nicht zu gefährden.“ 

mspw

 

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