Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 26.04.2018

Uerdingen und Viktoria Köln halten Titelrennen spannend

Nachholspiele in der Regionalliga West

Das 3:2 von Uerdingen in Mönchengladbach war für die Mannschaft von KFC-Trainer Stefan Krämer der siebte Sieg in Folge. (Archivfoto: Getty Images)
Das 3:2 von Uerdingen in Mönchengladbach war für die Mannschaft von KFC-Trainer Stefan Krämer der siebte Sieg in Folge. (Archivfoto: Getty Images)

Im Meisterschaftsrennen in der Regionalliga West hat der Aufsteiger und Tabellenführer KFC Uerdingen weiter die besten Karten. Nach einem 3:2 (2:0)-Auswärtserfolg in einer Nachholpartie vom 25. Spieltag bei der U23 von Borussia Mönchengladbach beträgt der Vorsprung auf den ärgsten Verfolger Viktoria Köln nach wie vor fünf Punkte. Die Viktoria kam zeitgleich bei der U23 von Borussia Dortmund zu einem 3:1 (0:0), hat eine Partie weniger absolviert als Uerdingen.

Das 3:2 von Uerdingen in Mönchengladbach war für die Mannschaft von KFC-Trainer Stefan Krämer der siebte Sieg in Folge. Die Treffer markierten Lucas Musculus (2.), Dennis Chessa (11.) und Jan Holldack (73.). Für die Borussia trugen sich Charalambos Makridis (59.) und Ba-Muaka Simakala (88.) in die Torschützenliste ein.

Viktoria Köln blieb beim 3:1 in Dortmund im 21. Meisterschaftsspiel hintereinander ohne Niederlage. Felix Backszat (52.), Timm Golley (68.) und Mike Wunderlich (69.) brachten Saisonsieg Nummer 18 unter Dach und Fach. Daran änderte auch das Gegentor durch Massimo Ornatelli (61., Foulelfmeter) nichts.

Verl seit zehn Begegnungen unbesiegt

Der SC Verl baute seine Serie durch ein 1:1 (0:1) gegen den Wuppertaler SV auf zehn Partien ohne Niederlage aus. Zwar war Enes Topal (44.) die Gästeführung gelungen, doch Julian Stöckner (47.) sorgte für den Ausgleich. Auswärts haben die Wuppertaler in den vergangenen acht Spielen immer mindestens einen Zähler geholt.

RWE bringt Klassenverbleib in trockene Tücher

Der Traditionsverein und frühere Bundesligist Rot-Weiss Essen kann jetzt auch rechnerisch nicht mehr aus der Regionalliga West absteigen. In einer Nachholpartie vom 23. Spieltag setzten sich die Essen beim Tabellenfünften SC Wiedenbrück 2:0 (1:0) durch. Mit nun 41 Zählern baute RWE den Vorsprung auf die Gefahrenzone auf zehn Punkte aus.

In Wiedenbrück erwischte die Mannschaft des neuen RWE-Trainers Karsten Neitzel einen optimalen Start und ging durch Angreifer Marcel Platzek (5.) schon früh in Führung. Im zweiten Durchgang stellte ausgerechnet der ehemalige Wiedenbrücker Kamil Bednarski (65.) den Endstand her. Von 2013 bis 2016 kam der Offensivakteur für den SCW zum EInsatz, ehe er ins Ruhrgebiet wechselte. Für Wiedenbrück war es bereits das vierte Spiel in Folge ohne Sieg (drei Niederlagen, ein Unentschieden).

Der Negativlauf des Tabellenvorletzten FC Wegberg-Beeck ist beendet. Nach zuletzt sechs Niederlagen am Stück (sieben Spiele in Folge ohne Sieg) gelang den Grenzländern in einer Begegnung der 22. Runde ein 2:1 (1:0)-Heimerfolg gegen die U 21 des 1. FC Köln. Auf Seiten des Aufsteigers markierten Armand Drevina (34.) und Marius Müller (56.) die Tore. Für die zweite Mannschaft der Kölner erzielte Adrian Szöke (82.) nur noch den Anschluss. Wegberg-Beeck verkürzte den Rückstand zum rettenden 14. Rang auf sechs Punkte.

Bonner SC verlässt Gefahrenzone mit Kantersieg

Einen Befreiungsschlag im Rennen um den Klassenverbleib landete der Bonner SC. Gegen den SV Rödinghausen behielten die von Daniel Zillken trainierten Bonner in einer Partie vom 11. Spieltag 5:2 (0:0) die Oberhand. Mit dem Dreier kletterte der BSC über den Strich und ließ die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf hinter sich.

Alle sieben Treffer fielen erst nach der Pause. Nachdem Rödinghausen durch Björn Schlottke (50.) in Führung gegangen war, drehten die Bonner auf. Ein Doppelschlag von Dario Schumacher (58., Foulelfmeter/67.) wendete das Blatt. David Mikel Bors (68.), ein Eigentor von SVR-Verteidiger Koray Kacinoglu (72.) und Daniel Somuah (80.) schraubten das Ergebnis für Bonn weiter in die Höhe. Simon Engelmann (86.) stellte für Rödinghausen nur noch den Endstand her. Gerade einmal drei Tage zuvor hatte der SVR bereits bei der SG Wattenscheidf 09 (1:7) eine deutliche Klatsche kassiert.

Im Duell zweier abstiegsbedrohter Aufsteiger (19. Spieltag) setzte sich der TuS Erndtebrück gegen Schlusslicht Westfalia Rhynern 1:0 (0:0) durch. Den einzigen Treffer der Begegnung markierte Stefan Valentini (71.). Nach dem Sieg darf sich Erndtebrück weiter Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen. Der Rückstand auf die sicheren Nichtabstiegsplätze beträgt fünf Punkte. Rhynern hat dagegen nur noch rechnerische Chancen auf eine weitere Spielzeit in der vierthöchsten deutschen Spielklasse.

FUSSBALL.DE/mspw

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