Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 19.02.2018
Uerdingen springt auf Platz eins

Uerdingen springt bei Beister-Debüt auf Platz eins
Der KFC Uerdingen 05 hat beim Ligadebüt von Ex-Bundesligaprofi Maximilian Beister die Tabellenführung in der Regionalliga West übernommen. In einer Partie vom 22. Spieltag kamen die Krefelder zu einem 3:3 (2:1) bei der SG Wattenscheid 09. Mit nun 40 Punkten zog Uerdingen vorerst an Viktoria Köln (39) vorbei. Allerdings war die Begegnung der Kölner von diesem Spieltag gegen Rot-Weiß Oberhausen witterungsbedingt abgesagt worden.
Beim Duell zweier ehemaliger Bundesligisten im Wattenscheider Lohrheidestadion waren Lucas Musculus (30./57.) und Christopher Schorch (15.) für Uerdingen erfolgreich. Die Wattenscheider Treffer erzielten Nico Buckmaier (21.), Joseph Boyamba (53.) und Jeffrey Obst (78.). Maximilian Beister, einst unter anderem für den Hamburger SV in der Bundesliga am Ball und in der Winterpause zum KFC gewechselt, kam über die komplette Spieldistanz zum Einsatz.
Die Mannschaft von SGW-Trainer Farat Toku setzte dank des Remis gegen den KFC die aktuelle Serie fort und blieb zum fünften Mal in Serie unbesiegt. Aufsteiger Uerdingen verlor nur eines der vergangenen 18 Spiele in der Liga.

Aachen gewinnt erneut ohne Cheftrainer Kilic
Auch im zweiten Spiel ohne den gesperrten Cheftrainer Fuat Kilic hat Ex-Bundesligist Alemannia Aachen in der Regionalliga West einen Sieg eingefahren. Wie schon beim 2:0 gegen den SC Verl Anfang Dezember betreute Co-Trainer Simon Pesch die Alemannia beim 3:0 (1:0)-Heimerfolg gegen den SC Wiedenbrück am 22. Spieltag.
Vor 4600 Zuschauern im Tivoli-Stadion waren Mergim Fejzullahu (37.), Joy-Slayd Mickels (64.) und Meik Kühnel (81.) für die Tore der Gastgeber aus Aachen verantwortlich. In der Tabelle überholte die Alemannia den SC Wiedenbrück und rückte auf Rang drei vor.
Aachens Cheftrainer Kilic saß damit das letzte Spiel seiner Sperre ab. Er war Ende November vom Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) wegen „unsportlichen Verhaltens“ in der Partie gegen die SG Wattenscheid 09 (1:2) mit einem Innenraum-Verbot für vier Pflichtspiele belegt worden. Zwei dieser vier Pflichtspiele sind allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Kilic wurde vorgeworfen, sich im Rahmen des Meisterschaftsspiels mehrmals unsportlich gegenüber den Schiedsrichtern Jonas Seeland und Philipp Hüwe verhalten zu haben.
Doppelt bittere Niederlage für Verl
Das 0:1 (0:0) gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf war für den SC Verl gleich doppelt bitter. Die Ostwestfalen verloren nicht nur das Spiel, sondern auch Mittelfeldspieler Nico Hecker. Der 26-Jährige zog sich bereits früh in der Partie bei einem Kopfballduell eine Platzwunde über der linken Augenbraue zu, musste ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde seine Wunde sofort genäht.
Danach sah es lange so aus, als ob keine Tore fallen würden. Wenige Minuten vor Schluss war es dann aber Dario Bezerra Ehret (86.), der den Siegtreffer für die Gäste erzielte. Düsseldorf zog damit nach Punkten mit Verl gleich und kletterte auf Platz zehn. Verl ist weiterhin Neunter und verpasste den Sprung auf Rang sechs.

0:1 gegen Bonn: Rot-Weiss Essen legt Fehlstart hin

Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen hat in der Regionalliga West einen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis musste zum Auftakt des 22. Spieltages beim 0:1 (0:0) gegen den abstiegsbedrohten Bonner SC die zweite Heimniederlage hintereinander hinnehmen. Daniel Somuah (71.) erzielte vor 6111 Zuschauern an der Hafenstraße den einzigen Treffer der Partie und bescherte den Gästen aus Bonn damit den ersten Sieg nach drei Niederlagen hintereinander. Der Vorsprung vor der Abstiegszone wuchs auf drei Punkte an.

„Das Ergebnis ist eine riesige Enttäuschung. Wir haben es vor allem in der ersten Halbzeit versäumt, eine unserer zahlreichen Torchancen zu nutzen“, sagte RWE-Kapitän Benjamin Baier gegenüber FUSSBALL.DE.

Trainer Giannikis, der während der Winterpause seinen Wechsel zum Drittligisten VfR Aalen angekündigt hatte, meinte: „Vor der Pause waren genügend Möglichkeiten da, um in Führung zu gehen. In der zweiten Hälfte waren wir zu passiv, haben viele falsche Entscheidungen getroffen. Dem Gegentreffer ging ein Blackout in unserer Abwehr voraus.“

Überglücklich war Bonns Trainer Daniel Zillken: „Vor mehr als 6000 Zuschauern spielen zu dürfen, war für uns pure Motivation.“ mspw.

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