Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 28.04.2020

Aachens Hackenberg vor RWE-Duell: "Wir bieten eine Alternative"

West-Regionalligisten gehen auf virtuelle Rekordjagd

So war es 2015: Aachens Peter Hachenberg (hinten) vor der Rekordkulisse im Zweikampf mit dem dem Essener Marwin Studtrucker (Achivfoto: Getty Images).
So war es 2015: Aachens Peter Hachenberg (hinten) vor der Rekordkulisse im Zweikampf mit dem dem Essener Marwin Studtrucker (Achivfoto: Getty Images).

Der 7. Februar 2015 hat Regionalliga-Geschichte geschrieben. Das Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen (1:0) verfolgten 30.313 Zuschauer - so viele Besucher wie noch nie in der 4. Liga. Damals schon im Aachener Tivoli-Stadion dabei war Alemannia-Kapitän Peter Hackenberg. Im DFB.de-Interview spricht Hackenberg über das Rekordspiel und die Corona-Krise.

DFB.de: Welche Erinnerungen haben Sie an das Regionalliga-Rekordspiel gegen Rot-Weiss Essen, Herr Hackenberg?

Peter Hackenberg: Allein dadurch, dass wir 1:0 gewonnen haben, natürlich gute. (lacht) Das Spiel war schon im Vorfeld als Rekordversuch ausgerufen worden. Es war Wahnsinn, zu sehen, was für ein Hype um das Duell entstanden ist. Dass es die erste Partie nach der Winterpause, noch dazu das Duell des Zweiten gegen den Ersten und ein Vergleich zweier Traditionsvereine war, hatte die Vorfreude zusätzlich hochgepusht. Das Spiel selbst war fußballerisch kein Leckerbissen. Beide Mannschaften haben aber kämpferisch überzeugt und alles reingeworfen. Dabei hatten wir das glücklichere Ende für uns.

Das komplette Interview mit Peter Hackenberg lesen Sie hier auf der DFB-Homepage.

Der Rekord von 2015 annimiert beide Vereine nun zu einem gemeinsamen virtuellen Event. Die Traditionsklubs Alemannia Aachen und Rot-Weiss Essen gehen somit auf ungewöhnliche Rekordjagd. Um den Fans in der durch die Corona-Krise bedingten fußballlosen Zeit etwas Unterhaltung zu bieten, treten die beiden Teams aus der Regionalliga West am ursprünglichen Spieltermin (9. Mai) virtuell gegeneinander an. "Die Erlöse kommen beiden Vereinen zu gleichen Teilen zu und leisten einen wichtigen Beitrag vor dem Hintergrund der enormen wirtschaftlichen Herausforderungen als Folge der Coronakrise", teilte die Alemannia mit. Infos zu dem virtuellen Duell gibt es auf den Homepages derKlubs Alemannia Aachen und RW Essen.

Autor: DFB.de/mspw/WDFV.de

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