Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 03.01.2018

Westdeutscher Fußballverband trauert um Gerd Hennig

Träger der Goldenen Ehrennadel

Gerd Hennig † (Foto: FVN)

Der Westdeutsche Fußballverband trauert um Gerd Hennig. Die Nachricht, dass der Träger der Goldenen Ehrennadel am 26. Dezember 2017 im Alter von 82 Jahren gestorben ist, hat die Fußballfamilie sehr bewegt. Der Duisburger Gerd Hennig prägte über Jahrzehnte die Geschicke des Fußballs in Deutschland und besonders des Schiedsrichterwesens in der Region.

Gerd Hennig hat sich viele Jahrzehnte dem Schiedsrichterwesen im Kreis Duisburg/Mülheim/Dinslaken gewidmet und war fast zwei Jahrzehnte als angesehener Bundesligaschiedsrichter auf den Plätzen zu Hause. Gerd Hennig leitete zwischen 1964 und 1982 insgesamt 161 Spiele der Bundesliga sowie mit dem Start der 2. Fußball-Bundesliga von 1974 bis 1982 insgesamt 52 Zweitligaspiele. Zwischen 1979 und 1982 stand Gerd Hennig auf der FIFA-Liste und leitete drei A-Länderspiele und zwei Europacupspiele. Zum Abschluss seiner erfolgreichen Karriere wurde Ihm das DFB-Pokalfinale 1982 als Schiedsrichter übertragen.

Gerd Hennig wirkte auf Regionalverbandsebene und in seinem Landesverband Fußballverband Niederrhein in den verschiedensten Gremien mit und brachte sein fundiertes sportliches Fachwissen ein. Für den Westdeutschen Fußballverband/Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband engagierte er sich unter anderem im Verbands-Schiedsrichterausschuss. Für sein langwährendes ehrenamtliches Engagement wurde Gerd Hennig mit einigen Auszeichnungen geehrt. 2004 wurde ihm die Goldene Ehrennadel des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes verliehen.

Der westdeutsche Fußball trauert um einen verdienten Mitstreiter und um einen guten Freund. Wir sind zugleich sehr dankbar für seine Lebensleistung für den Sport. Das Präsidium des WDFV ist Gerd Hennig zu Dank verpflichtet und wird ihn nicht vergessen.

WDFV/FVN

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