Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 14.04.2020

"Es gibt nur ein' Rudi Völler!"

Zum 60. Geburtstag

Triumph in Rom: Rudi Völler wird 1990 Weltmeister (Archivfoto: © 1990 Getty Images).
Triumph in Rom: Rudi Völler wird 1990 Weltmeister (Archivfoto: © 1990 Getty Images).

Ein Siegertyp, der immer auf dem Boden geblieben ist, selbst wenn er mal in die Luft gegangen ist: Rudi Völler, Weltmeister von 1990, der seit vielen Jahren als Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen Akzente setzt, feierte seinen 60. Geburtstag.

Manche Fußballer werden trotz großer erlebnisreicher Karrieren auf ein Ereignis reduziert. Europameister Thomas Helmer auf sein Phantomtor, Weltmeister Zinedine Zidane auf seinen Kopfstoß und Andy Möller, der beide Titel gewann, auf seine Schwalbe. Das wird ihnen natürlich nicht gerecht. Rudi Völler, der am 13. April 60 Jahre jung geworden ist, hat es da etwas besser.

Bei ihm sind es zwei Ereignisse, wie er dieser Tage in einem der vielen Interviews, die er geben musste, wissen ließ: In Deutschland werde er überall auf das Fernsehinterview mit Waldemar Hartmann 2003 angesprochen, als dem damaligen Bundestrainer mal so richtig der Kragen platzte und er seine Kritiker in den Senkel stellte. Und im Ausland sei "das mit Frank Rijkaard eine weltweite Geschichte. Egal, wo ich auf der Welt bin, irgendein Taxifahrer spricht mich immer darauf an."

Es war die auch nicht sonderlich erfreuliche Spuckaffäre im WM-Achtelfinale 1990 gegen die Niederlande, als Völler und Rijkaard vom Platz flogen, wobei es nur der Niederländer verdient hatte. Aber da war doch noch so viel mehr in einem mittlerweile 60-jährigen Fußballerleben.

Populär auch nach dem Karriereende

Wer war der Spieler Rudi Völler, wer ist der Mensch? Wie konnte er ein Volksheld werden, einmalig bleiben? Denn bekanntlich, das wurde lange Zeit in allen Stadien gesungen, "gibt es nur ein' Rudi Völler!" Den kompletten Beitrag über Rudi Völler lesen Sie hier auf der DFB-Homepage.

Autor: DFB.de/um

 

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