Regionalliga-Reform: Keine bundesweite Lösung für ein gemeinsames Aufstiegsmodell

Nachricht vom: 29. Jun. 2026
Lesezeit: 1 Minute

Mit Blick auf eine mögliche Regionalliga-Reform haben Vereine der 3. Liga sowie der Regional- und Oberligen in ganz Deutschland abgestimmt:

Die Ergebnisse der einzelnen Regionen der zeitgleich durchgeführten Vereins-Abstimmung durch die fünf Träger der Regionalligen West, Südwest, Bayern, Nord und Nordost haben dabei kein einheitliches Bild ergeben. Im Westen (60,9 Prozent), Norden (61,5 Prozent) und Nordosten (76,3 Prozent) favorisierten die Klub-Verantwortlichen das Kompassmodell. Im Südwesten erreichte das „Regionenmodell“ die Mehrheit (93,1 Prozent), in Bayern sprachen sich die Abstimmenden (52,4 Prozent) mehrheitlich für die Ausarbeitung neuer Modelle aus.

Mit diesen uneinheitlichen Ergebnissen wurde die Maßgabe nicht erreicht, wonach eine Umsetzung zur Saison 2028/29 nur dann zum Tragen kommt, sollten sich die Vereine aller fünf Regionen in ihren Abtimmungen jeweils für ein- und dasselbe vorgeschlagene Modell entscheiden. Damit ist der Prozess der beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingesetzten Arbeitsgruppe beendet. Ziel aller Regionalliga-Träger ist und bleibt es, eine Struktur zu schaffen, die Aufstiegsspiele zur 3. Liga nicht mehr vorsieht. Die Ergebnisse werden zeitnah mit dem DFB erörtert, um gemeinsam den weiteren Fortgang zu definieren.

Der WDFV hat den Diskussions- und Abstimmungsprozess zur möglichen Regionalliga-Reform seit dem Sommer vergangenen Jahres transparent und im Dialog mit den betroffenen Vereinen gestaltet und sieht das Abstimmungsergebnis als Auftrag, sich weiterhin unter Berücksichtigung des Abstimmungsergebnisses der Vereine aktiv in einen Reformprozess einzubringen. 


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